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Vor April keine Aussage zu Seefreigabe

Vor April keine Aussage zu Seefreigabe

 

BRAUNSBEDRA/MZ/DD - Es wird eine touristische Nutzung des Geiseltalsees geben. Die Untersuchungen zur Standsicherheit der Böschungen ergaben keinen Grund, der dagegen spricht. Das war gestern in Braunsbedra die positive Nachricht eines Treffens zwischen Vertretern des Magdeburger Wirtschaftsministeriums, des Bergbausanierers LMBV, dem beauftragten Gutachter des Landes, Saalekreis-Landrat Frank Bannert (CDU) und den Bürgermeistern der See-Anrainerstädte. Allerdings: Erst im April will Gutachter Michael Clostermann eine verbindliche Aussage zum Zeitpunkt einer Teilfreigabe treffen. Es seien noch Unterlagen einzureichen. Außerdem stünden weitere Fachgespräche mit dem Bergamt an, teilte Mahmut Kuyumcu Vorsitzender der Geschäftsführung der LMBV, mit.

"Wir nehmen sie beim Wort", reagierte darauf Frank Bannert. "So konstruktiv das Gespräch auch war, die genannte zeitliche Schiene ist unbefriedigend", meinte Braunsbedras Bürgermeister Steffen Schmitz (CDU). "Ich begrüße die konstruktive Zusammenarbeit zwischen LMBV und Bergamt. Aber dazu hätte es eher kommen können", so Müchelns Bürgermeister Udo Wurzel (parteilos). "Wenigstens haben wir jetzt Planungssicherheit, weil wir definitiv wissen, dass eine Freigabe erfolgt", bilanzierte Bad Lauchstädts Bürgermeisterin Ilse Niewiadoma (FDP).

Diana Dünschel - Mitteldeutsche Zeitung

 

am Geiseltalsee ist nun Licht zu sehen, eine Teilfreigabe zeichnet sich für April 2012 an - Foto: A. Beutler