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Kein Geld in den Geiseltalsee

Kein Geld in den Geiseltalsee

 

Man könnte denken, es ist Wahlkampf und es werden noch einfache und plakative Botschaften gesucht, mit welchen man eben mal so Stimmen gewinnen kann.

Und da man sich diesem Eindruck nicht erwehren kann, möchten wir, die Unternehmer am Geiseltalsee, unseren Beitrag zur Aufklärung leisten, damit der mündige Bürger ein etwas differenzierteres Bild erlangen kann.

Sachsen-Anhalt ist kürzlich unter die magische Zahl von 2. Mio. Einwohnern gefallen. Halb so schlimm, wäre da nicht ein prognostizierter Rückgang um weitere 42% von anerkannten Instituten vorhergesagt. Das heißt, es wird ein verstärkter Verteilungskampf um Bewohner und die damit verbundenen finanziellen Zuweisungen des Bundes und des Landes geben. Und dies ist nicht nur ein lokales Problem, sondern ein Problem welchem die angrenzenden Bundesländern ebenfalls ausgeliefert sind – nur können diese heute auf einen weitaus höheren Einwohnerbestand zurückgreifen.

Zukünftig sind bundesweit ganze Ortsteile bzw. Ortschaften von der Schließung bedroht.

Welche Rolle spielt nun der Geiseltalsee?

Der See spielt eine entscheidende Rolle für die zukünftige Entwicklung der Region!

Warum? Weil nicht erkennbar ist, das mittlere und größere Unternehmen sich zukünftig im großen Maße in der Region etablieren wollen. Weil die flexiblen Jungen der Region berufsbedingt den Rücken kehren und das meist für immer. Weil mehr Menschen sterben als neu geboren werden.

Durch den größten künstlichen See in Deutschland bekommen die Anwohner nicht nur eine nicht zu unterschätzende Lebensniveausteigerung geschenkt, sondern es ist auch ein wirtschaftlicher Zufluss zu verzeichnen. So konnten in den letzten 3 Jahren um die 300.000 Besucher gezählt werden, welche Dienstleistungen unterschiedlichster Qualität und Quantität in Anspruch nahmen. Darüber hinaus sind schon private Investitionen im siebenstelligen Bereich geflossen, hier sind der Weinberg am Geiseltalsee, der Campingplatz in Mücheln, die Gewerbeeinheiten und die Wohn- bzw. Ferienhäuser am See beispielhaft zu nennen. Diese privaten Investitionen sind der Anfang und ein Bruchteil dessen, was angefragt und zukünftig realisiert werden soll.

Die genannten privaten Investitionen setzen nun naturgemäß auf einer von den Kommunen bereitgestellten Infrastruktur auf - und diese kostet Geld!

Und genau diese Ausgaben werden oft fälschlicher Weise als überflüssig und überzogen dargestellt. Der Bürger soll den Eindruck bekommen, das Geld wird sinnlos versenkt!

Doch, dass die Kommunen Ihren finanziell geleisteten Betrag teils über die Grundstücksverkäufe sowie über langjährig geschlossene Pacht- und Geschäftsbesorgungsverträge und sogar fällige Zweitwohnungssteuer für Camper wieder einspielen, wird oft übersehen.

Das Potential einer gesunden weiteren Entwicklung der Region ist da und muss mit einer nicht nachlassenden Öffentlichkeitsarbeit vorangetrieben werden. Denn andere Regionen (zum Beispiel Zwenkauer See, Störmtaler See, Markkleeberger See oder die Goitzsche) haben das Potential ebenfalls erkannt und versuchen es für ihre Regionen zu nutzen.

 

Die Unternehmer der Marketinginitiative Geiseltalsee.de

 

Marina Mücheln GmbH

Geiseltalsee-Camp

Weinbau am Geiseltalsee Reifert

Skippertreff Neumark

die Marina Mücheln das erste fertiggestellte Bauobjekt am Geiseltalsee, ermöglicht durch die mutige Anschubfinanzierung der Kommune, anders als gern mal schnell behauptet bekommt dies die Kommune jedoch zurückso zum Beispiel durch den Erlös aus Grundstücksverkäufen, wie von der Segelschule Lindner der letztlich Richtfest am Hafenplatz feierte