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Himmelswege

Himmelswege 

 

Lassen Sie sich entführen auf eine Reise in eine längst vergangen Zeit. Die Himmelswege verbinden vier archäologisch bedeutsame Orte miteinander, die es zu erkunden gibt. Hier wurde archäologische Geschichte geschrieben. 

 

Halle Landesmuseum für Vorgeschichte 

 

Das Landesmuseum für Vorgeschichte Halle beherbergt eine der bedeutendsten archäologischen Sammlungen Europas. Aufsehen erregende Funde werden in Deutschlands ältestem Zweckbau für prähistorische Archäologie in eindrucksvollen Inszenierungen präsentiert.  Aufgrund neuester Forschungen wurden Artefakte ausgewählt, die zu einer spektakulären Reise in längst vergangene Zeiten einladen. Jahr für Jahr werden in chronologischer Reihenfolge weitere Räume neu gestaltet und so die archäologischen Schätze des Landes Sachsen-Anhalt der interessierten Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Begeben Sie sich zu den Wurzeln der europäischen Kulturgeschichte und wandeln Sie durch Jahrtausende menschlicher Lebensgeschichten.  

 

Nebra Arche Nebra – Die Himmelsscheibe erleben 

 

Das Besucherzentrum

Im Juni 2007 öffnet die Arche Nebra am Mittelberg ihre Türen zur faszinierenden Welt der Himmelsscheibe von Nebra. In der goldenen Himmelsbarke erwartet Sie eine Präsentation, die so einmalig ist wie die Himmelsscheibe selbst. Mit aufwändigen Inszenierungen enträtseln, erforschen und erkunden Sie die Geheimnisse und Mysterien dieses einzigartigen Schatzfundes, dessen Original im Landesmuseum Halle zu bewundern ist.Folgen Sie in der eindrucksvollen Planetariumsshow der Spur der Sterne, ziehen Sie mit dem Sonnenschiff über das Firmament und durchfliegen Sie das Universum der bronzezeitlichen Menschen.  

 

 

 

Der Fundplatz

Ein Blick auf die exakte Fundstelle genügt, und das Himmelsauge legt Ihnen das Firmament zu Füßen. Von der 30 Meter hohen Spitze einer überdimensionalen Sonnenuhr sind die auf der Himmelsscheibe festgehaltenen Sichtachsen zum Brocken nachvollziehbar. Die atmosphärische Inszenierung macht den Besuch dieses Ortes zu einem ganz besonderen Erlebnis.  

 

 

Goseck Das Sonnenobservatorium 

 

Die Rekonstruktion des ältesten Sonnenobservatoriums der Welt am authentischen Ort sowie ein Infopoint im Schloss Goseck erlauben einen einzigartigen Blick auf das Leben in der Steinzeit.  Die Kreisgrabenanlage von Goseck ist der früheste archäologische Beleg für systematische Himmelsbeobachtungen. Das imposante Monument mit einem Durchmesser von rund 70 Metern wurde komplett ausgegraben und nach den Ausgrabungsergebnissen an der originalen Stelle wieder aufgebaut. Wie vor 7000 Jahren, als die Anlage von steinzeitlichen Bauern errichtet wurde, ist auch heute wieder der Lauf der Sonne in der Anlage zu beobachten. Neben der optischen Wirkung des steinzeitlichen Heiligtums hinterlässt die besondere Akustik im Inneren der Anlage einen bleibenden Eindruck auf den Besucher. Schloss Goseck, eine wunderschöne Schlossanlage über dem idyllischen Saaletal gelegen, beherbergt den Infopoint zum Sonnenobservatorium. Eine freundliche, familiengerechte Präsentation lässt die Ausgrabungen in Goseck miterleben und erläutert das spannende Phänomen der Kreisgrabenanlagen.  

 

Langeneichstädt Das Grab der Dolmengöttin 

 

 

Das Großsteingrab von Langeneichstädt steht für einen weiteren Aspekt der Himmelswege: Hier zeugt die „Dolmengöttin“, dargestellt auf einem 1,76 Meter langen Menhir, von den Jenseitsvorstellungen steinzeitlicher Menschen.

Das Grab und die Stele datieren auf ca. 3600–2700 v. Chr. Der Boden der Grabkammer bestand aus mehreren Schichten dünner Kalkplatten, zwischen denen Archäologen bemerkenswerte Schmuckstücke aus Tierzähnen, Kupfer, Knochen und Bernstein freilegten. Die Darstellungsweise der Dolmengöttin weist weitreichende Bezüge nach Westeuropa auf.  

An den Seiten dieses Menhirs zeigen sich deutliche Glättspuren, die durch häufige Berührung des Steins – vielleicht ein magischer Brauch? – entstanden sind.

 

www.himmelswege.de

 

Karte der Himmelswege

 Karte der Himmelswege

 

www.himmelswege.de