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Die Hoffnung stirbt zum Schluss
  • Geiseltalsee

Die Hoffnung stirbt zum Schluss

 

So die Ausführungen des Vorsitzenden des Interessen- und Förderverein „Geiseltalsee“ e.V. Reinhard Hirsch während des Jahresabschlusses des Vereins am 24. November 2011. Trotz stabiler Mitgliederzahlen, Führungen die mit großem Interesse angenommen wurden und viel geleisteter gemeinsamer Vereinsarbeit gab es auch negative Ereignisse die den Verein belasten. So wurde Anfang des Jahres der allseits bekannte blaue Aufsetzer außer Dienst gestellt, man müsse halt den steigenden Zahlen von Nutzern des Rundweges um den Geiseltalsee Tribut zollen und schließlich kann man ja nun nicht mehr durch den See fahren. Aber mit den vereinseigenen Kleinbussen werden immer noch geführte Touren gebucht. Die rückläufige Zahl führt er auf den fertig gestellten asphaltierten Radweg zurück, der zum individuellen Entdecken einlädt und die Fahrten des Geiseltalsee-Express. In dem Wirtschaftsunternehmen sieht er aber keine Konkurrenz zum Verein sondern eher einen möglichen Partner und bat hier wiederholt engere Zusammenarbeit an.

Viel belastender war aber der Rechtstreit um das Sprengmittellager auf der Halbinsel, nachdem der Besuch der Wetterschutzhütte des Vereines durch den einzuhaltenden Sicherheitsradius schon nicht mehr möglich war, wurde der Verein noch verklagt. Hier konnte Petra Morszeck, Arbeitsgruppenleiterin Liegenschaften Mitteldeutschland beim Bergbausanierer LMBV  aber gute Nachrichten überbringen. Man hat mit dem Unternehmen eine einvernehmliche Lösung zur Verlagerung gefunden und das Sprengstofflager auf der Halbinsel wird abgerissen. Wenn diese Arbeiten erledigt sind wird der Zugang zur Halbinsel wieder frei sein. Mit etwas Geduld hat sich das Problem also erledigt, aber der Geiseltalsee darf ja eh noch nicht betreten werden so Morszeck. Hier gab der Landrat des Saalekreises Frank Bannert Grund zur Hoffnung, bei einem Arbeitstreffen der LMBV und des Landes Sachsen-Anhalt in Braunsbedra zeichneten sich positive Meldungen ab. Bei der Veröffentlichung erster Prüfergebnisse im April 2012 kann man wohl davon ausgehen das auch eine Teilfreigabe für die südliche Hälfte des Geiseltalsees bekannt gegeben wird. Die Aussagen die von beiden Seiten getroffen wurden, seien sehr positiv. Dies bestätigte auch der Abgeordnete des Landtages Sachsen-Anhalts Steffen Rossmeisl, auf dessen Initiative hin das Treffen stattfand.

So kann Hirsch mit seinem Verein positiv in die Zukunft blicken, denn die Hoffnung stirbt zum Schluß und am Geiseltalsee hat sie sich wohl durchgesetzt.

Reinhard Hirsch kämpft trotz Rückschlägen weiterzusammen stark - der Bürgermeister der Stadt Mücheln Udo Wurzel (l.) und der Bürgermeister der Stadt Braunsbedra Steffen Schmitz arbeiten touristisch eng zusammen und hoffen auf den guten Ausblick für 2012Jahresrückblick beim Interessen- und Förderverein der Landrat des Saalekreises Frank Bannert brachte hoffnungsvolle Nachrichten mit